volare-Blog

In unserem Blog veröffentlichen wir regelmäßig kurze Geschichten zu Bildern aus den verschiedenen volare-Sammlungen. Dieser ist auch unter pid.volare.vorarlberg.at/blog/rss als RSS-Feed verfügbar.

Das Gamperdonatal

Vielen ist es besser bekannt unter dem Namen „Nenzinger Himmel“


Veröffentlicht am 22.02.2017 von Simone Drechsel.


Eigentlich war es ein Spottname, den die Bewohner der benachbarten Dörfer dem Tal gaben, da die Nenzinger immer so von ihrem „Gamperdond“ schwärmten. Grundbesitzer dieses 18 km langen, im westlichen Teil des Rätikons befindlichen Seitentales ist die Agrargemeinschaft Nenzing, deren Hauptaugenmerk auf der Erhaltung und dem Schutz des Tales liegt.
Die Eingangspforte zum Nenzinger Himmel bildet die Mautstelle „Stellfeder“. Ab hier dürfen nur noch Nenzinger und Hüttenbesitzer, die eine nicht unerhebliche Maut bezahlt haben, fahren. Ein regelmäßiger Pendelverkehr sorgt dafür, dass auch die Touristen und Wanderer das Erholungsgebiet erreichen.

  • Alpbegehung der Landesregierung 1980. Im Hintergrund der Panüeler, der mit 2859 m der höchste Punkt des Tales und zugleich der Hausberg der Nenzinger ist.

    Alpbegehung der Landesregierung 1980. Im Hintergrund der Panüeler, der mit 2859 m der höchste Punkt des Tales und zugleich der Hausberg der Nenzinger ist.

  • Sennfamilie Konzett mit LH Herbert Keßler. Im Senntum, dem wirtschaftlichen Mittelpunkt des Tales befindet sich u.a. die Sennerei.

    Sennfamilie Konzett mit LH Herbert Keßler. Im Senntum, dem wirtschaftlichen Mittelpunkt des Tales befindet sich u.a. die Sennerei.

  • Die jetzige Rochus Kapelle stammt aus dem Jahr 1852. Hier weiht der Pfarrer nach der Alpauffahrt im Juni das Alppersonal.

    Die jetzige Rochus Kapelle stammt aus dem Jahr 1852. Hier weiht der Pfarrer nach der Alpauffahrt im Juni das Alppersonal.

  • Nenzinger Himmel.

    Nenzinger Himmel.

  • Stüberwasserfall. Bei seinem Fall von über 70 Meter zerstäubt das Wasser. Daher auch der Name.

    Stüberwasserfall. Bei seinem Fall von über 70 Meter zerstäubt das Wasser. Daher auch der Name.

  • Anreise bei der Alpwirtschaftstagung 1975. 1924 fuhr Guntram Schallert zum ersten Mal mit einem Auto ins Tal. Damals mussten Holzarbeiter noch kräftig anschieben.

    Anreise bei der Alpwirtschaftstagung 1975. 1924 fuhr Guntram Schallert zum ersten Mal mit einem Auto ins Tal. Damals mussten Holzarbeiter noch kräftig anschieben.

Sicherheitsgurt und Verkehrserziehung

Der erste Kraftwagen Österreichs war jener von Eugen Zardetti aus Bregenz, der anfangs März 1893 zugelassen wurde.


Veröffentlicht am 15.02.2017 von Simone Drechsel.


Dieser hatte nur 3 Räder und eine Motorstärke von 2,5 PS. Mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen, besonders ab den 1950er Jahren und den leistungsstärkeren Motoren mussten immer mehr Regulierungen zur Verkehrssicherheit geschaffen werden. War die Rechtsfahrordnung bereits 1939 eingeführt worden, erfolgte die Anlegepflicht des Sicherheitsgurtes auf den Vordersitzen erst am 15. Juli 1976. Unter Strafe gestellt wurde das Nichtanlegen aber erst am 1. Juli 1984 und die generelle Anschnallpflicht für Erwachsene erfolgte am 28. Juli 1990. In Verkehrserziehungsstunden mit Gendarmen sollten die Kinder auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht werden.

  • Bild aus der Broschüre Mein Kind sicher im Straßenverkehr von 1978. Es zeigt LR Siegfried Gasser mit seinen Kindern Markus und Johannes Gasser.

    Bild aus der Broschüre Mein Kind sicher im Straßenverkehr von 1978. Es zeigt LR Siegfried Gasser mit seinen Kindern Markus und Johannes Gasser.

  • Verkehrserziehung in der Hauptschule Lauterach 1977

    Verkehrserziehung in der Hauptschule Lauterach 1977

  • Der Video-Bus war mit einer Fernsehkamera und einem Videorekorder ausgestattet. Das Verhalten der Kinder im Straßenverkehr aufgezeichnet und später analysiert.

    Der Video-Bus war mit einer Fernsehkamera und einem Videorekorder ausgestattet. Das Verhalten der Kinder im Straßenverkehr aufgezeichnet und später analysiert.

  • Im Schuljahr 1977/78 wurden erstmals Erstklässler mit gefährlichem Schulweg mit Reflex-Sicherheitsschärpen ausgestattet.

    Im Schuljahr 1977/78 wurden erstmals Erstklässler mit gefährlichem Schulweg mit Reflex-Sicherheitsschärpen ausgestattet.

  • Landeswettbewerb Tür-Gurt-Start

    Landeswettbewerb Tür-Gurt-Start

  • Bertram Jäger, Messe Dornbirn

    Bertram Jäger, Messe Dornbirn

Franz Klammer nur Fünfter

In Bizau siegte 1983 in der Abfahrt Harti Weirather vor Peter Wirnsberger und Leonhard Stock


Veröffentlicht am 10.02.2017 von Thomas Feurstein.


Das Skigebiet um den Bizauer Hirschberg, das 1970 gegründet wurde, hatte große Ambitionen. So war man 1983 Austragungsort für die österreichischen Meisterschaften in der Herren-Abfahrt, und es sollte sogar einmal eine Damen Weltcupabfahrt abgehalten werden, die dann aber wegen Schneemangels abgesagt werden musste. Nachdem bereits vor vielen Jahren der Skibetrieb in Bizau endete, war der Lift noch lange Zubringer für die Sommerrodelbahn. Viele schneearme Winter trugen dann zum Konkurs der Skilifte und der dazugehörigen Gastronomie bei. Im Winter gehört der Hirschberg nun wieder den Tourenskifahrern, im Sommer prägen die zahlreiche Alpen das Gebiet.

  • Das Skigebiet Hirschberg in Bizau, die Talabfahrt wurde für Skirennen genutzt

    Das Skigebiet Hirschberg in Bizau, die Talabfahrt wurde für Skirennen genutzt

  • Das Skigebiet Hirschberg auf einer Ansichtskarte, in der Blütezeit des Hirschbergs bot die Gastronomie 20 Personen einen Arbeitsplatz

    Das Skigebiet Hirschberg auf einer Ansichtskarte, in der Blütezeit des Hirschbergs bot die Gastronomie 20 Personen einen Arbeitsplatz

  • Sesselift am Hirschberg, im Hintergrund das Ortszentrum von Bizau

    Sesselift am Hirschberg, im Hintergrund das Ortszentrum von Bizau

  • Schlepplift im oberen Teil des Skigebiets, im Hintergrund das Tal der Bregenzerach mit Mellau

    Schlepplift im oberen Teil des Skigebiets, im Hintergrund das Tal der Bregenzerach mit Mellau

  • Bergrestaurant im Skigebiet Hirschberg

    Bergrestaurant im Skigebiet Hirschberg

  • Traditionelle Alpwirtschaft auf der Alpe Oberer Hirschberg (Alpe Metzler)

    Traditionelle Alpwirtschaft auf der Alpe Oberer Hirschberg (Alpe Metzler)

Das Landhaus in Bregenz

Im Volksmund wurde das neue Landhaus lange als „Palazzo Prozzo“ geschmäht


Veröffentlicht am 02.02.2017 von Thomas Feurstein.


1970 fasste die Vorarlberger Landesregierung den Entschluss ein neues Amtsgebäude in Bregenz zu errichten. Das war notwendig geworden, da die Landesverwaltung zu diesem Zeitpunkt auf viele Gebäude in ganz Bregenz verteilt war. So fanden die Landtagssitzungen im Alten Landhaus am Standort der heutigen Hypobank statt, eine weitere Außenstelle war etwa das „Grüne Haus“ in der Montfortstraße. Nachdem ein Architektenwettbewerb abgehalten wurde, erhielt 1975 eine Arbeitsgemeinschaft unter der Führung des Wiener Architekten Clemens Holzbauer den Zuschlag. 1977 konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden, 1979 erfolgte die Firstfeier und 1981 wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergegen.

  • „Grünes Haus“ in der Bregenzer Montfortstraße, eines der vielen Verwaltungsgebäude vor dem Neubau des Landhauses.

    „Grünes Haus“ in der Bregenzer Montfortstraße, eines der vielen Verwaltungsgebäude vor dem Neubau des Landhauses.

  • Zahlreiche Architekturbüros hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Ausgewählte Projekte mussten ihre Entwürfe auch als Modelle präsentieren.

    Zahlreiche Architekturbüros hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt. Ausgewählte Projekte mussten ihre Entwürfe auch als Modelle präsentieren.

  • Die „Sauterwiese“ zwischen Römerstraße, Landesarchiv und dem Gymnasium wurde für den Neubau des Landhauses geopfert

    Die „Sauterwiese“ zwischen Römerstraße, Landesarchiv und dem Gymnasium wurde für den Neubau des Landhauses geopfert

  • Im Luftbild wird die städtebauliche Dimension des Projekts sichtbar. Ursprünglich als überdimensioniert kritisiert, ist das Landhaus heute zu klein und bereits sanierungsbedürftig.

    Im Luftbild wird die städtebauliche Dimension des Projekts sichtbar. Ursprünglich als überdimensioniert kritisiert, ist das Landhaus heute zu klein und bereits sanierungsbedürftig.

  • Nach umfangreichen Hangsicherungsmaßnahmen waren 1978 die Fundamente gelegt und die Tiefgarage fertigstellt.

    Nach umfangreichen Hangsicherungsmaßnahmen waren 1978 die Fundamente gelegt und die Tiefgarage fertigstellt.

Die fünfte Jahreszeit

Ursprünglich begann sie am 6. Januar und hatte ihren Höhepunkt am gumpigen Donnerstag.


Veröffentlicht am 30.01.2017 von Simone Drechsel.


Erst seit dem 19. Jahrhundert findet die offizielle Faschingseröffnung am 11.11. um 11:11 Uhr statt. Der älteste Beleg für die Vorarlberger Fasnacht stammt aus dem Jahr 1334. Das Bratenstehlen am gumpigen Donnerstag ist erstmals 1684 belegt und die ersten organisierten Umzüge fanden in Bregenz 1848 und 1865 statt. Im Jahr 1948 organisierten die Dornbirner wieder einen Umzug und das Bregenzer Ore-Ore Komitee organisierte 1950 erstmals einen Umzug mit Kindern. Im November 1956 wurde beschlossen, dass ab sofort ein Prinzenpaar den Bregenzer Kinderfasching zu repräsentieren habe. Obwohl das Politische nicht zu kurz kommt, ist die Fasnacht auf die Kinder abgerichtet.

  • Regierungssitzung am Faschingsdienstag 1977.

    Regierungssitzung am Faschingsdienstag 1977.

  • Das Prinzenpaar Monika Sontag-Dobmeier und Hans Werner Sontag bei der Faschingsdienstagssitzung der Regierung.

    Das Prinzenpaar Monika Sontag-Dobmeier und Hans Werner Sontag bei der Faschingsdienstagssitzung der Regierung.

  • Landeshauptmann Herbert Keßler als Trommler.

    Landeshauptmann Herbert Keßler als Trommler.

  • Landeshauptmann Herbert Keßler mit dem Prinzenpaar Heidi und Mandy Strasser.

    Landeshauptmann Herbert Keßler mit dem Prinzenpaar Heidi und Mandy Strasser.

  • Erstmals verwendete die Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft 1960 für ihre Tanzveranstaltung den Begriff

    Erstmals verwendete die Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft 1960 für ihre Tanzveranstaltung den Begriff "Faschingsparty".

  • Elmar Rümmele (Mitte) beim Faschingsball der Landesbediensteten im Segelclubhaus Bregenz.

    Elmar Rümmele (Mitte) beim Faschingsball der Landesbediensteten im Segelclubhaus Bregenz.

Bremenmahd in Dornbirn

Die Anfänge des gemeinnützigen Wohnbaus in Vorarlberg


Veröffentlicht am 17.01.2017 von Thomas Feurstein.


Beginnend Anfang der 1960er Jahre wuchs die Siedlung Bremenmahd in Dornbirn 16 Jahre lang und bot schließlich 1.200 Menschen Wohnraum. Sie sollte ursprünglich Bewohnern der letzten Barackensiedlungen des 2. Weltkriegs eine neue Heimat bieten. Die fehlende Infrastruktur und der unmittelbar abgrenzende Steinbruch bedingten niedrige Grundstückspreise, die den Bau in dieser Größe erst ermöglichten. Solche Siedlungen waren in Vorarlberg lange die Ausnahme, so wurde in Vorarlberg der soziale Wohnbau bis in die 1950er Jahre nur mit zweigeschossigen Einzel- und Doppelhäusern umgesetzt. Erst die massiv gestiegene Nachfrage führte zu Großprojekten wie im Bremenmahd.

  • 1973: Die Siedlung Bremenmahd, fernab von anderen Dornbirner Stadtteilen

    1973: Die Siedlung Bremenmahd, fernab von anderen Dornbirner Stadtteilen

  • Richtfest in der Vogewosi Siedlung, 11.5.1973

    Richtfest in der Vogewosi Siedlung, 11.5.1973

  • Richtfest im Bremenmahd, 11.5.1973

    Richtfest im Bremenmahd, 11.5.1973

  • Neben den gerade entstehenden Rohbauten, waren Teile der Siedlung 1973 schon längst bewohnt

    Neben den gerade entstehenden Rohbauten, waren Teile der Siedlung 1973 schon längst bewohnt

  • Im benachbarten Steinbruch Gstöhl wurde auch während des Richtfestes gesprengt

    Im benachbarten Steinbruch Gstöhl wurde auch während des Richtfestes gesprengt

  • Blick auf die Siedlung Bremenmahd von der Oberkante des Steinbruchs

    Blick auf die Siedlung Bremenmahd von der Oberkante des Steinbruchs

Die Landeskäsereischule in Doren

Die erste Käserei- und Molkereischule im Gebiete der Monarchie


Veröffentlicht am 09.01.2017 von Harald Eberle.


Der Entschluss eine Lehrsennerei für die Herstellung von Laibkäsen nach Schweizer Art in Doren zu erreichten fiel bereits am Ende des 19. Jahrhunderts. Die feierliche Einweihung erfolgte am 16. Juni 1901 unter Anwesenheit von Erzherzog Eugen, der eigens mit der Pferdekutsche über den Flexenpass angereist war. Nachdem die Lehrsennerei ein von Jahr zu Jahr steigendes Defizit erwirtschaftete, übernahm Oberkäser Josef Rupp im Jahr 1913 die Käserei. Er betreute laufend Lehrlinge und führte Käsereikurse für Kriegsinvalide durch. Im Jahr 1923 wurde das Gebäude samt Einrichtungen an die Milchlieferanten von Doren-Huban verkauft, die Lehrmittel der landwirtschaftlichen Fachschule Mehrerau zur Verfügung gestellt.

  • Landeskäsereischule Doren, um 1910.

    Landeskäsereischule Doren, um 1910.

  • Gruß aus Doren

    Gruß aus Doren

  • Das Käsewerk Rupp in Lochau produzierte ab 1935 Schmelzkäseprodukte.

    Das Käsewerk Rupp in Lochau produzierte ab 1935 Schmelzkäseprodukte.

  • Im Jahr 1998 wurde die

    Im Jahr 1998 wurde die "Rupp Cheese-Innovation" in Lochau erbaut.

  • Bergkäseproduktion auf der Alpe Obere in Mellau, 1979.

    Bergkäseproduktion auf der Alpe Obere in Mellau, 1979.

  • Auf der Bullerschalpe (Egg) beim

    Auf der Bullerschalpe (Egg) beim "Käsplatz": Auf diesem Platz wurde der Käse von der Geißtobelalpe mit einem Seilzug zur Alpe Isewarth transportiert und von dort dann mit dem Pferdegespann zum GH Traube in den Käsekeller gebracht.

Skandal wie noch nie

Montafoner Goldschlüsselrennen fanden ein jähes Ende


Veröffentlicht am 03.01.2017 von Harald Eberle.


Im Jahr 1963 veranstaltete der SC Montafon erstmals FIS-Damenskirennen. Die Wettbewerbe wurden fortan alle zwei Jahre ausgetragen. Anfangs wurde auf Grabs, von 1971 bis 1975 auf der Kapellabfahrt vom Hochjoch und ab 1977 auf dem Golm gefahren. Am Morgen des Abfahrtlaufes im Jahr 1983 waren die Berge nach einer Nacht mit massiven Schneefällen bis ins Tal wolkenverhangen. Dies hatte zur Folge, dass sich nur die Teams von Österreich, Liechtenstein, Kanada und der Sowjetunion am Start einfanden, während alle anderen bereits abgereist waren. Fernsehbilder bewiesen, dass das Rennen bei besten Bedingungen hätte stattfinden können. Der Ärger und vor allem der finanzielle Schaden waren derartig groß, dass sich die Verantwortlichen aus Politik und Fremdenverkehr trotz massiver Proteste des Skiclubs dazu entschlossen, keine Damen-Weltcuprennen mehr zu veranstalten.

  • Siegerehrung der Abfahrt 1975: 1. Bernadette Zurbriggen, 2. Ingrid Gfölner, 3. Marie-Theres Nadig

    Siegerehrung der Abfahrt 1975: 1. Bernadette Zurbriggen, 2. Ingrid Gfölner, 3. Marie-Theres Nadig

  • Die Montafonerin Ingrid Gfölner aus Vandans konnte einen zweiten und einen dritten Platz erringen. Hier im Interview nach ihrem zweiten Platz in der Abfahrt 1975.

    Die Montafonerin Ingrid Gfölner aus Vandans konnte einen zweiten und einen dritten Platz erringen. Hier im Interview nach ihrem zweiten Platz in der Abfahrt 1975.

  • Die Vorarlbergerin Wiltrud Drexel (3. v.l.) gewann die Abfahrt 1969 und die Kombination in den Jahren 1971 und 1973, links neben ihr Annemarie Pröll und Monika Kaserer

    Die Vorarlbergerin Wiltrud Drexel (3. v.l.) gewann die Abfahrt 1969 und die Kombination in den Jahren 1971 und 1973, links neben ihr Annemarie Pröll und Monika Kaserer

  • Zieleinfahrt beim Slalom 1975

    Zieleinfahrt beim Slalom 1975

  • Zieleinfahrt beim Slalom 1977

    Zieleinfahrt beim Slalom 1977

  • Läuferin 1977

    Läuferin 1977

Royaler Besuch in Vorarlberg

Die niederländische Königsfamilie gehört zu den treuesten Gästen Lechs.


Veröffentlicht am 29.12.2016 von Simone Drechsel.


Der Nobelskiort Lech ist bekannt für seine prominenten Gäste aus Politik, Wirtschaft und Adel. Einen besonderen Status nimmt dabei die niederländische Königsfamilie ein, die seit 1959 ihren Winterurlaub hier verbringt. Im Jahr 1970 urlaubte Königin Beatrix zum ersten Mal auch im Sommer in Lech. Das Zwanzig-Jahr-Jubiläum wurde im Januar 1979 im Bergrestaurant „Palmenalpe“ gefeiert.
Weniger bekannt ist, dass die Royals auch kleinere, inoffizielle Ausflüge machten. So nahm Prinzgemahl Bernhard 1975 an einer Exkursion an den Rohrspitz teil und Königin Juliane besuchte im Jahr 1978 die Bezirkshauptmannschaft Bludenz.

  • Königin Juliane beim Besuch der BH Bludenz. Sie und ihr Mann Prinz Bernhard waren bereits mit dem ehemaligen Bezirkshauptmann Julius Längle (1950-1974) befreundet.

    Königin Juliane beim Besuch der BH Bludenz. Sie und ihr Mann Prinz Bernhard waren bereits mit dem ehemaligen Bezirkshauptmann Julius Längle (1950-1974) befreundet.

  • Seit dem 26. Oktober 1963, dem Tag der offiziellen Übergabe, befindet sich die Bezirkshauptmannschaft wieder in Schloss Gayenhofen.

    Seit dem 26. Oktober 1963, dem Tag der offiziellen Übergabe, befindet sich die Bezirkshauptmannschaft wieder in Schloss Gayenhofen.

  • Sektempfang der etwas anderen Art. Prinzgemahl Bernhard, Landesrat Fredy Mayer und der Gaißauer Bürgermeister Ferdinand Nägele.

    Sektempfang der etwas anderen Art. Prinzgemahl Bernhard, Landesrat Fredy Mayer und der Gaißauer Bürgermeister Ferdinand Nägele.

  • Aufklärung über das, 1975 noch nicht unter Schutz stehende Rheindelta. Dies geschah erst ein Jahr später per Verordnung.

    Aufklärung über das, 1975 noch nicht unter Schutz stehende Rheindelta. Dies geschah erst ein Jahr später per Verordnung.

  • Gasthof Post in Lech. In dem seit 1871 nachweisbaren Gebäude feierte die Königsfamilie im Jahr 1990 die 30. Wiederkehr ihres Skiurlaubs.

    Gasthof Post in Lech. In dem seit 1871 nachweisbaren Gebäude feierte die Königsfamilie im Jahr 1990 die 30. Wiederkehr ihres Skiurlaubs.

  • Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten erste Skiläufer das Gebiet. In den 1920er Jahren machten Skisport -Filme und Skirennen den Arlberg weltweit bekannt.

    Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten erste Skiläufer das Gebiet. In den 1920er Jahren machten Skisport -Filme und Skirennen den Arlberg weltweit bekannt.

Siedlung an der Ach

Das größte Wohnbauvorhaben Vorarlbergs seit 1945


Veröffentlicht am 20.12.2016 von Thomas Feurstein.


Zwischen 1974 und 1982 wurde am Stadtrand von Bregenz eine Siedlung mit insgesamt rund 850 Wohnungen errichtet. 1970 entschloss sich die Stadt Bregenz aufgrund des immer größer werdenden Bedarfs ein Grundstück von 25.000 m² für den sozialen Wohnbau zu erschließen. Die Architekten Gunther Wratzfeld, Jakob Albrecht und Eckehard Schulz-Fielitz gewannen den ausgeschriebenen Wettbewerb. Träger des Projekts waren die Vogewosi, die BUWOG und die ÖBB . Die Realisierung des Bauvorhabens fällt in die Zeit, als der „rote“ Fritz Mayer Bürgermeister von Bregenz war. Er selbst bezeichnete den Bau der Achsiedlung und die Autobahnführung durch den Pfänder als Höhepunkte seiner Amtszeit.

  • Im Juli 1973 wurde mit der ersten Bauetappe begonnen (242 Wohnungen)

    Im Juli 1973 wurde mit der ersten Bauetappe begonnen (242 Wohnungen)

  • Einweihung der Achsiedlung am 4.6.1977. In der ersten Reihe u.a.: Norbert Neururer, Franz Bernhard, Fritz Mayer, Siegi Gasser, Alois Kaindl

    Einweihung der Achsiedlung am 4.6.1977. In der ersten Reihe u.a.: Norbert Neururer, Franz Bernhard, Fritz Mayer, Siegi Gasser, Alois Kaindl

  • Einweihung der Achsiedlung, 1977

    Einweihung der Achsiedlung, 1977

  • Das Luftbild von 1977 zeigt die Lage am Stadtrand von Bregenz, direkt am Ufer der Bregenzerache gelegen

    Das Luftbild von 1977 zeigt die Lage am Stadtrand von Bregenz, direkt am Ufer der Bregenzerache gelegen

  • Die Achsiedlung wurde großzügig mit Freiflächen aufgelockert.

    Die Achsiedlung wurde großzügig mit Freiflächen aufgelockert.

  • Kunst am Bau in der Achsiedlung: die Aluminiumplastik „Kanon“ von Emil Gehrer

    Kunst am Bau in der Achsiedlung: die Aluminiumplastik „Kanon“ von Emil Gehrer

Christbäume gab es noch nie

Noch 1918 war der Weihnachtsbaum im Großen Walsertal unbekannt


Veröffentlicht am 13.12.2016 von Thomas Feurstein.


Der geschmückte Baum zu Weihnachten ist ein relativ junges Brauchtumselement. Dieser Brauch kam aus dem protestantischen Norden Deutschlands und erreichte dann im 19. Jahrhundert Vorarlberg. Der beleuchtete Baum fand auch seinen Platz in den Städten Vorarlbergs, wo er bis heute mit seinem Glanz weihnachtliche Stimmung verbreitet. Es ist seit 1959 ein schöner Brauch, dass jeweils ein anderes Bundesland der Stadt Wien eine prächtige Tanne schenkt, die dann weihnachtlich geschmückt den Rathausplatz erhellt. Nach einer feierlichen Verabschiedung vor dem Landestheater in Bregenz wurde der Baum im November 1975 auf die weite Reise geschickt.

  • November 1975: Landesrat Siegi Gasser, Alois Kaindl und Vizebürgermeister Karl Schobel verabschieden den Baum

    November 1975: Landesrat Siegi Gasser, Alois Kaindl und Vizebürgermeister Karl Schobel verabschieden den Baum

  • Der perfekte Baum für Wien: er sollte fast bis zum Boden Äste haben. Zeitzeugen berichten, dass beim Vorarlberger Baum daher einige Meter abgesägt wurden

    Der perfekte Baum für Wien: er sollte fast bis zum Boden Äste haben. Zeitzeugen berichten, dass beim Vorarlberger Baum daher einige Meter abgesägt wurden

  • Der Transport nach Wien startet in Bregenz auf dem Platz zwischen Post und Theater dort wo heute das Kunsthaus steht

    Der Transport nach Wien startet in Bregenz auf dem Platz zwischen Post und Theater dort wo heute das Kunsthaus steht

  • Dezember 1962: Die Bregenzer Rathausstraße erstrahlt in weihnachtlichem Glanz

    Dezember 1962: Die Bregenzer Rathausstraße erstrahlt in weihnachtlichem Glanz

  • 1968: Der weihnachtlich geschmückte Dornbirner Marktplatz, damals auch noch Parkplatz

    1968: Der weihnachtlich geschmückte Dornbirner Marktplatz, damals auch noch Parkplatz

  • 1956: Das verschneite Feldkirch, im Vordergrund der Dom St. Nikolaus, hinten die Schattenburg

    1956: Das verschneite Feldkirch, im Vordergrund der Dom St. Nikolaus, hinten die Schattenburg

Frauen hinter der Kamera

Ansichtskartenhersteller Risch-Lau


Veröffentlicht am 07.12.2016 von Thomas Feurstein.


Es vergeht kaum eine Woche in der Vorarlberger Landesbibliothek in der an sie nicht eine Anfrage gerichtet wird, die sich auf die Fotografien des Postkartenverlags Risch-Lau bezieht. Es sind vor allem Werbeagenturen und Grafiker, die im Auftrag von Tourismusverbänden Publikationen herstellen, für die historisches Bildmaterial benötigt wird. Auch Zeitschriften und Zeitungen bedienen sich gerne nostalgischer Fotos, besonders dann, wenn es darum geht, veränderte Stadt- oder Landschaftsformen bildlich darzustellen. Die Fotografien sind auch Inhalt wissenschaftlicher Studien, so beschäftigt sich etwa Mag. Robert Groß vom Institut für soziale Ökologie in Wien derzeit mit der Frage, inwieweit die Risch-Lau Fotos zum Kulturlandschaftswandel beigetragen haben.

Die traditionsreiche Firma Risch-Lau mit Sitz in Bregenz zählte 1985 noch 22 Mitarbeiter, bediente über 3.000 Kunden in ganz Österreich und erzielte damals noch einen Jahresumsatz von etwa 25 Millionen Schilling. Es ist dem Weitblick des damaligen Geschäftsführers Dr. Beato Barnay zu verdanken, dass das Firmenarchiv bei der Betriebsschließung der Vorarlberger Landesbibliothek übergeben wurde und damit der Nachwelt erhalten bleibt. Es handelt sich dabei um über 40.000 Aufnahmen, die hauptsächlich touristische Motive aus Vorarlberg und dem restlichen Westösterreich zeigen. Die Negative und zum Teil auch Glasplatten wurden schon vor Jahren digitalisiert und können seit einiger Zeit komfortabel über das Portal volare via Internet abgerufen werden. (www.vorarlberg.at/volare)

Die Firma Risch-Lau, die in Vorarlberg jahrzehntelang den Handel mit Postkarten dominierte, kann auf eine ungewöhnlich lange Tradition zurückblicken. In einer Festschrift von 1985 zum 100jährigen Firmenjubiläum wird ausführlich auf die Pionierinnen – die Gründerinnen waren bemerkenswerterweise Frauen – eingegangen: 1847, die Daguerreotypie, die Vorstufe der Fotografie, war gerade erst wenige Jahre in Gebrauch, machten sich die Schwestern Katharina und Barbara Lentsch aus dem Tiroler Pitztal zu Fuß, mit der Postkutsche und einem Donaufloß auf den Weg nach Wien. Sie hatten in Innsbruck einen reisenden Fotografen beobachtet und waren überzeugt, dieses Gewerbe auch selbst ausüben zu können. Die erfolgreiche Geschäftsidee führte sie nach Deutschland, Ungarn, Rumänien und sogar bis in die Türkei. Zuletzt waren es sechs Schwestern und drei Brüder, die dem Fotografengewerbe nachgingen. Katharina heiratete den Schuster Ferdinand Back, dem sie das Fotografieren beibrachte, und mit dem sie später in Sigmaringen ein Atelier eröffnete. Eine ihrer vier Töchter, nämlich Ida, lernte in Lindenberg den Fotografen Wilhelm Lau kennen, mit dem sie nach Bregenz übersiedelte und in der Römerstraße 22 ein modernes Fotoatelier gründete. Ungewöhnlich für die damalige Zeit war die Belegschaft im Atelier Lau, war ja nicht nur er als Fotograf tätig, sondern auch seine Frau, deren beiden Schwestern und die Schwiegermutter, die Fotopionierin Katharina Back. Auch nach dem frühen Tod von Wilhelm Lau 1892 wurde das erfolgreiche Geschäft weiter ausgebaut, besonders nach 1896, als sich die Witwe mit Carl Risch, ebenfalls ein ausgebildeter Fotograf, verheiratete. Um den erfolgreichen Firmennamen nicht gänzlich zu verlieren, wurde nun das Atelier in Risch-Lau umbenannt. Während auch Carl Risch 1905 früh verstarb, wurde seine Frau 95 Jahre, ehe sie 1955 in Bregenz verstarb. Über ihren Sohn Karl Risch ging das Geschäft später an dessen Neffen Beato Barnay über, der den Betrieb bis zu dessen Schließung leitete.

Nach dem 2. Weltkrieg verschob sich der geschäftliche Schwerpunkt der Firma mehr und mehr weg vom traditionellen Fotoatelier hin zur Herstellung von touristischen Ansichtskarten. Im Gegensatz zum ältesten Bregenzer Fotogeschäft Högler, dessen Archiv sich heute im Rohnerhaus in Lauterach befindet, beschränkt sich das überlieferte Fotomaterial von Risch-Lau leider größtenteils auf die Produktionszeit nach dem 2. Weltkrieg.

Quelle: http://themavorarlberg.at/kultur/risch-lau-frauen-hinter-der-kamera

  • Skifahren in Zürs am Arlberg mit Blick in's Pazüeltal

    Skifahren in Zürs am Arlberg mit Blick in's Pazüeltal

  • Skifahren in Zürs am Arlberg

    Skifahren in Zürs am Arlberg

  • Schneeschaufeln in Zürs

    Schneeschaufeln in Zürs

  • Autofahrt im Bregenzerwald, Blick zum Hirschberg und zum Diedamskopf (1939)

    Autofahrt im Bregenzerwald, Blick zum Hirschberg und zum Diedamskopf (1939)

  • Autofahrt im Rheintal / Blick zum Staufen und Schwarzenberg (1939)

    Autofahrt im Rheintal / Blick zum Staufen und Schwarzenberg (1939)

  • Frau an der Bregenzerach mit Blick zum First

    Frau an der Bregenzerach mit Blick zum First

Seilaufzug für Skifahrer

Die Entwicklung des Schilifts als Motor für den alpinen Massentourismus


Veröffentlicht am 06.12.2016 von Thomas Feurstein.


Der Seilaufzug in Zürs aus dem Jahre 1935 hat mit der neuen Verbindungsbahn nach St. Anton gemeinsam, dass damals wie heute die Firma Doppelmayr maßgeblich beteiligt war. Was einst mit dem Einer-Schlepplift begann, entwickelt sich dann zum Zweier-Schlepplift ab 1939 am Schlegelkopf in Lech, hin zum ersten Sesselift ab 1947 in Tschagguns-Grabs. Die erste Kleinkabinenbahn verband dann ab 1947 Lech mit Oberlech. Eine Seltenheit stellt der Schrägaufzug in Tschagguns-Latschau dar, war er doch zunächst als Transportmittel für den Kraftwerksbau errichtet worden und erst 1959 für den öffentlichen Verkehr freigegeben.

  • Schrägaufzug Golm, Mittelstation Mattschwitz

    Schrägaufzug Golm, Mittelstation Mattschwitz

  • Sessellift Kriegerhorn, 1956

    Sessellift Kriegerhorn, 1956

  • Warteschlange an Talstation des Kriegerhorn-Sessellifts, 1956

    Warteschlange an Talstation des Kriegerhorn-Sessellifts, 1956

  • Schlepplift am Schlegelkopf, 1963

    Schlepplift am Schlegelkopf, 1963

  • Seilbahn nach Oberlech, gegen Omeshorn, 1954

    Seilbahn nach Oberlech, gegen Omeshorn, 1954

  • Zürs, Talstation der Trittkopfbahn, Schrägluftbild vom Hubschrauber aus, 2011

    Zürs, Talstation der Trittkopfbahn, Schrägluftbild vom Hubschrauber aus, 2011

Sümpfe trockenlegen

Der Sumpf war die Korruption rund um den Bau des Wiener AKH


Veröffentlicht am 01.12.2016 von Thomas Feurstein.


Dieser Ausspruch von Rudolf Kirchschläger, Bundespräsident von 1974 bis 1986, blieb im Gedächtnis der Bevölkerung. Wenige Tage nach seinem Amtsantritt hatte er bereits die Gelegenheit einer Trockenlegung beizuwohnen. Er besuchte mit LH Herbert Kessler Hörbranz, wo die Feuerwehr gerade die Folgen eines Hochwassers zu beseitigen versuchte. Kirchschläger hatte sich in der Wahl 1974 knapp gegen Alois Lugger durchgesetzt, erhielt dann aber 1980 mit fast 80 % Zustimmung eine überwältigende Mehrheit. Die Besuche der Präsidenten in Vorarlberg haben Tradition: neben der Eröffnung der Festspiele besuchen sie Gemeinden, Betriebe und schütteln jede Menge Hände.

  • Besuch in Hörbranz, 18.7.1974, der Bergerbach war massiv wie noch nie davor über die Ufer getreten

    Besuch in Hörbranz, 18.7.1974, der Bergerbach war massiv wie noch nie davor über die Ufer getreten

  • Landeshauptmann Herbert Kessler und Bürgermeister Fritz Mayer empfangen den Bundespräsidenten am Bregenzer Bahnhof

    Landeshauptmann Herbert Kessler und Bürgermeister Fritz Mayer empfangen den Bundespräsidenten am Bregenzer Bahnhof

  • Betriebsbesuch in der Firma Wüstner und Lotteraner (Teppichherstellung) in Mellau, 1976

    Betriebsbesuch in der Firma Wüstner und Lotteraner (Teppichherstellung) in Mellau, 1976

  • Besuch in Lech-Zug, vor dem Hotel Rote Wand, 1979

    Besuch in Lech-Zug, vor dem Hotel Rote Wand, 1979

  • Rudolf Kirchschläger legt 1976 den Grundstein zum Bregenzer Festspielhaus: v.l.n.r: Ernst Bär, Siegfried Gasser, Herbert Kessler, Fred Sinowatz, Rudolf Kirchschläger, Fritz Mayer, Albert Fuchs

    Rudolf Kirchschläger legt 1976 den Grundstein zum Bregenzer Festspielhaus: v.l.n.r: Ernst Bär, Siegfried Gasser, Herbert Kessler, Fred Sinowatz, Rudolf Kirchschläger, Fritz Mayer, Albert Fuchs