Weihnachtsgeschenk für Buch : Bundesheersoldaten überbrücken Rutschung an der Bucher Straße
Veröffentlicht am 11.12.2018 von Harald Eberle, MSc
Im September 1981 ging ein gewaltiger Erdrutsch auf die Bucher Straße nieder und blockierte die Direktverbindung der Gemeine Buch ins Rheintal. Auf einer Länge von über 100 Metern wurde die Straße zwischen 6 und 8 Meter hoch verschüttet. Eine Stützmauer wurde ins Tobel gerissen und die Fahrbahn dermaßen demoliert, dass sich die Aufräumarbeiten bis in den Winter hinzogen. Am 15. Dezember 1981 rückte dann das Bundesheer an, um die Straßenverbindung mit Hilfe einer 21 Meter langen Pionierbrücke noch vor Weihnachten wiederherzustellen. Insgesamt waren rund 60 Soldaten im Einsatz, um die Dreieckträgerbrücke im Ippachwald zu errichten.
„Pionierarbeit“ im wahrsten Sinn des Wortes leisten die Jäger des Landeswehrstammregiments 91 beim Brückenbau an der Bucher Straße.
Das „Weihnachtsgeschenk“ der 60 Soldaten für die Gemeinde Buch war 21 Meter lang, 10 Tonnen schwer.
Bei der Errichtung waren fast ausschließlich Jäger beteiligt. Nur zwei Unteroffiziere mit Pionierausbildung standen als „Experten“ zur Verfügung.
Die vom Land Vorarlberg angeschaffte und dem Bundesheer zur Verfügung gestellte Dreieckträgerbrücke hatte sich bereits 1978 als Notbrücke beim Bau der Bödelestraße bewährt.
Nur drei Jahre zuvor – im Jahr 1978 – wurde die Bucher Straße erbaut. Auf diesem Bild machten sich Landesrat Sigi Gasser (mitte) und Bürgermeister Ewald Hopfner (rechts) ein Bild von den Arbeiten.