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Citytunnel : Autobahnanschluss für Bregenz

Veröffentlicht am 18.02.2019 von Harald Eberle, MSc

Als der Pfändertunnel im Dezember 1980 feierlich in Betrieb genommen wurde, fehlte noch ein Autobahnanschluss für die Stadt Bregenz. Ein rund zwei Kilometer langer, unterirdischer Zubringer vom Südportal des Pfändertunnels zur Anschlussstelle Bregenz-City kristallisierte sich als vermeintlich beste Lösung heraus. Durch die aufwendige Bauweise und die schwierigen geologischen Verhältnisse konnte der Citytunnel erst am 7. Juli 1984 für den Verkehr freigegeben und Bregenz mit fast vier Jahren Verzögerung an das Autobahnnetz angeschlossen werden. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf 466 Millionen Schilling.

Beim Tunnelvortrieb kam es mehrmals zu Einbrüchen an der Erdoberfläche, hier bei der Stadtgärtnerei.
Von der Anschlussstelle Weidach bis zur Landesstraße beim Haus Franz Ritter wurde der Tunnel in offener Bauweise erstellt.
Der Abschnitt unter der Josef-Huter-Straße wurde bergmännisch vorangetrieben.
Tunnelpatin Annelies Mathis löste den symbolischen ersten Sprengschuss aus.
Die feierliche Eröffnung fand am 05. Juli 1984 statt.
Paul Gmeiner, Konrad Blank, Siegfried Gasser, Elmar Rümmele, Karl Sekanina und Fritz Mayer bei der Eröffnung.