Unser tägliches Brot : Eine 14.400 Jahre alte Erfolgsgeschichte
Veröffentlicht am 06.05.2019 von Mag. Simone Drechsel
Die ältesten bekannten Reste von ungesäuertem Brot stammen aus dem Nordosten Jordaniens. Der Bau von Backöfen und die Entdeckung der Hefe und deren Wirkung veränderten das Brotbacken nachhaltig. In Bregenz kann für das Jahr 1400 ein Brothaus nachgewiesen werden. Anfänglich durfte nur hier das Brot, das nach Pfundgewicht hergestellt werden musste, abgegeben werden. Bald schon erfolgten erste Brotabgabebewilligungen an Bäcker. Besonders beliebt war das Schildbrot. Wegen des günstigen Preises wurde aber vor allem Roggen- und Schwarzbrot gekauft. Die ländliche Bevölkerung hingegen backte ihr Brot über die Jahrhunderte hindurch selber.
Freiluftbäckerei im alpinen Raum. Bevor der Bäcker das Brot einschießen kann, muss der Ofen erhitzt werden.
Die Schwanenbäckerei in Wolfurt.
Erst durch die Elektrizität stehen den Bäckern verschiedene Hilfsapparate, wie diese Teigteilmaschine, zur Verfügung.
Im Jahr 1952 haben bereits 30 von 220 Bäckereien in Vorarlberg einen elektrischen Backofen.
Seit 1949 befindet sich die fachliche Berufsschule der Bäcker in Feldkirch.