Land Vorarlberg

Vorarlberger Landesbibliothek

Die Eroberung der Berge : 150 Jahre Alpenverein Vorarlberg

Veröffentlicht am 23.05.2019 von Mag. Simone Drechsel

Parallel zu dem gesteigerten Interesse an den Bergen ab der Mitte des 19. Jh. gründeten sich die ersten alpinen Vereine, u.a. 1862 der „Österreichische Alpenverein“ in Wien und 1869 der „Deutsche Alpenverein“. Am 1. Dezember gleichen Jahres schloss sich Vorarlberg als 14. Sektion diesem an. Zum Zusammenschluss des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins zum D.Ö.A.V. kam es am 23. August 1873 in Bludenz, der bis nach 1945 hielt. In den 150 Jahren wurden unzählige freiwillige Stunden für den Erhalt des Wegenetzes, der Schutzhütten und Klettersteige investiert.

Nach 1945 brachte es Obmann Wendelin Gunz fertig, die Hütten wieder ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen. Denn während des Kriegs dienten sie dem Hilfsgrenzdient als Unterkünfte.
Wilhelm Purtscher (ganz links) vor der Noris-Hütte in Baad im Kleinen Walsertal, die in der Nacht des 20. Juli 1950 abbrannte.
Jugendheimeröffnung des Alpenvereins, Sektion Bregenz am 26. Juni 1983. Die Bedeutung der Jugendarbeit war dem Verein von Anfang an ein Anliegen.
Bergrettung am Sonnenkopf. Obmann Ludwig Mähr führte dem Verein auch die Aufgaben des Pflanzenschutzes und des Bergrettungswesens zu.
Von Anbeginn an konzentrierte sich der Alpenverein auf die Ausbildung von Bergführern. Anton Neyer aus Bludenz erhielt das erste Bergführerbuch der Sektion Vorarlberg.