Allerheiligen, Allerseelen : Das Fest der Heiligen und der Toten
Veröffentlicht am 23.10.2019 von Mag. Simone Drechsel
;;;„Blüt‘ und Blätter fallen nieder, und der Vöglein muntre Kehlen, trugen südwärts ihre Lieder – still und ernst ist Allerseelen.
Aber tief noch lebt im Innern, unsre Treue an die Toten, ein ganz zärtliches Erinnern, an die Liebe, die sie boten.
An die Worte, die sie sprachen, an die Hände, die uns fehlen, an die Tröstung, wenn wir klagten. Oh, wie mahnst du, Allerseelen!“$$$
Dieses Gedicht von Alwin Rohner wurde am 31. Oktober 1947 in den Vorarlberger Nachrichten veröffentlicht.
Da der 1. November im Gegensatz zum 2. ein gesetzlicher Feiertag ist, findet vielerorts die Gräbersegnung und damit verbunden der Besuch der Gräber bereits an Allerheiligen statt.
Ab Mitte Oktober wird mit der Grabpflege für Allerheiligen und Allerseelen begonnen.
Im Jahr 835 legte Papst Gregor IV für die gesamte Westkirche den Feiertag „Allerheiligen“ auf den 1. November.
Seit dem Ende des 10. Jh. wird, ausgehend von der Benediktinerabtei Cluny, am 2. November der Tag der Verstorbenen gefeiert.
An Allerseelen steigen die Seelen der Verstorbenen aus dem Fegefeuer und ruhen sich für kurze Zeit auf der Erde aus, so der Volksglaube.