Die Langenerstraße : bequem vom Allgäu ins Rheintal
Veröffentlicht am 25.11.2019 von Harald Eberle, MSc
Bereits im Jahr 1765 wurde eine Straße zwischen Weiler-Simmerberg über Langen-Stehlen und Fluh nach Bregenz erbaut, um den Salztransport aus dem Allgäu ins Rheintal zu ermöglichen. Im Jahr 1880 fasste die Gemeinde Langen den Beschluss, diese Trasse ins Wirtatobel zu verlegen. Damit sollten starke Gefälle vermieden und ein besserer Anschluss an die Bahnlinie Weiler – Röthenbach erreicht werden. Der Bau erwies sich als schwierig, mussten doch zahlreiche Klüfte und Hänge überwunden werden. Die so entstandene Straße wurde zwischen 1960 und 1982 weiter ausgebaut und stellt heute eine wichtige Verbindung zwischen dem Allgäu und dem Rheintal dar.
Um 1904 wurde die erste Wirtatobelbrücke fertiggestellt.
Mit dem Neubau der Wirtatobelbrücke im Jahr 1952 wurde auch die Straße durch das Tobel verbreitert.
Diese Aufnahme aus 1930 zeigt das Westportal des alten Wirtatobeltunnels.
Das Ostportal des alten Wirtatobeltunnels mit einem Schutzdach aus Holz.
Nach 20-jährigem Trassenstreit wurde der Abschnitt Langen - Fischanger im Jahr 1923 erbaut.
In den Jahren 1976 bis 1980 wurde das Baulos „Herzenmoos“ ausgebaut. Aufgrund der schwierigen geologischen Verhältnisse waren umfangreiche Sicherungen notwendig.