Klassische Wirtshausnamen, Teil 13 : Das Gasthaus Rose
Veröffentlicht am 13.07.2020 von Mag. Simone Drechsel
Seit dem Altertum steht die Rose für Liebe, Freude und Jugendfrische. Sie ist aber auch mit der Vorstellung des Schmerzes, des Todes und der Vergänglichkeit verbunden. Bei den Germanen stand die Rose für den Tod und in der Ostschweiz und im Allgäu werden entlegene Friedhöfe als Rosengärten bezeichnet. Im Christentum entwickelte sich schon früh eine Rosensymbolik. In der christlichen Ikonographie wird Maria als Rosengewächs dargestellt, in der Lauretanischen Litanei wird die Mutter Gottes durch die Rosa-Mystica angerufen, der Rosenkranz wird gebetet und es gibt es bekannte Weihnachtslied: Es ist ein Ros entsprungen.
Am 8. Mai 1946 fand im Gasthaus Alpenrose in Viktorsberg eine gut besuchte Versammlung des Obst- und Gartenbauvereins statt. Ing. Albert Schmidinger gab praktische Ratschläge für den Kartoffelanbau und Josef Häusle hielt einen Vortrag über den Kirschenanbau.
1949 machte Hermann Neher Werbung für seine mit 25 Betten, fließend Wasser in den Zimmern und einer Zentralheizung ausgestatteten Alpenrose in Gargellen.
Neben dem Gasthaus Rose in Feldkirch Levis befand sich ursprünglich eine hölzerne Laube, die im Sommer bewirtet wurde.
1925 hielt die Alpbegehungskommission einen Teil seiner Veranstaltungen in der Alpenrose im Ebnit ab.
Im 19. Jahrhunderte wirtete Gebhard Feßler im Gasthaus Rose in Hörbranz. An Pfingsten 1934 brannte das komplette Gebäude ab und in Folge wurde es in seiner heutigen Form errichtet.