Klassische Wirtshausnamen, Teil 17 : Das Gasthaus Stern
Veröffentlicht am 13.08.2020 von Mag. Simone Drechsel
Die Sterne stehen für Unsterblichkeit und Ewigkeit und sind daher in manchen Mythologien auch Sinnbild für die Verstorbenen. In der christlichen Überlieferung werden die Sterne vor allem der Gottesmutter Maria zugeordnet. Diese wird gerne mit einem Sternenmantel oder einer Sternenkrone darstellt. Und dann gibt es noch den Stern von Bethlehem. Nach dem Matthäusevangelium soll er den Weisen aus dem Morgenland die Geburt eines Königs angekündigt haben. Zuerst machte er sich ihnen als Himmelserscheinung bemerkbar und zog dann als wegweisender Wanderstern vor ihnen her. Das Aushängen eines sechszackigen Sterns ist von alters auch ein Zeichen für frisches Bier.
Im Gasthaus Stern in Bürs fand am 27. Jänner 1895 die Versteigerung von Realitäten des Jakob Neyer statt.
Das Gebäude des ehemaligen Gasthauses „Stern“ in Fontanella wurde 2013 komplett saniert und in ein 12-Appartements-Komplex umgewandelt.
Bereits 1810 besaß Johann Georg Fischer das Recht zum Getränkeausschank, doch erst in den 1830er Jahren wurde es zu einem vollwertigen Gasthaus und erstmals als „zum Stern“ bezeichnet. 2009 wurde das Gebäude abgerissen.
Das Gasthaus Sternen in Innerlaterns war lange Zeit im Besitz von Gebhard Vith.
1918 wurde das Gasthaus zum Stern in Klaus eröffnet und 1930 von der Familie Eller übernommen. Nach und nach wurde es zu einer Pension um- und ausgebaut.