Land Vorarlberg

Vorarlberger Landesbibliothek

Klassische Wirtshausnamen, Teil 20 : Bergspitzen als Namensgeber

Veröffentlicht am 19.11.2020 von Mag. Simone Drechsel

Die Gasthäuser, die nach einer Bergspitze benannt sind, befinden sich entweder auf deren Spitze oder sie bieten den Gästen einen Blick auf dieselbe. Die Bergnamen sind größtenteils relativ jung und ihre Festlegung erfolgte erst im Zuge der wirtschaftlichen Erschließung der Berge und seit dem Aufkommen des Fremdenverkehrs im 19. Jahrhundert. In dem Namensgut spiegeln sich Geschichte und Gegenwart wider. Wiederholt wanderten indogermanischsprachige Stämme in den Alpenraum ein, die die ansässige Bevölkerung überlagerten. Dabei haben sie aber die ursprüngliche Namensbezeichnung eines Hügels, eines Berges oder eines Gebirges beibehalten.

Bei einem Feuer, das am 22.12.1975 kurz vor 5 Uhr in der Früh aus ungeklärter Ursache ausbrach, wurde das komplette Dachgeschoss des Gasthauses Gurtisspitze zerstört.
1978 wurde für das Gasthaus Pfänderspitze eine Küchenhilfe für den Tagesdienst gesucht.
1969 hielt der SC Damüls, unter der Leitung von Obmann Oskar Bertsch, im Gasthaus Mittagsspitze seine Jahreshauptversammlung ab.
Josef Thöny, der Besitzer des Gasthauses Heimspitze in Gargellen, suchte 1947 per Zeitungsannonce „ein braves Mädchen zur Mithilfe aller Arbeiten in der Gastwirtschaft“.