Land Vorarlberg

Vorarlberger Landesbibliothek

Klassische Wirtshausnamen, Teil 21 : Gasthaus Edelweiß

Veröffentlicht am 22.11.2020 von Mag. Simone Drechsel

Das Edelweiß erhielt seine Symbolik „Mut, Tapferkeit und Liebe“ mit dem beginnenden Alpentourismus im 19. Jahrhundert. Da die Blume in unzugänglichen, gefährlichen Lagen wächst, brauchten ihre Sammler Geschicklichkeit und Mut. So war sie auch ein besonderes Geschenk, ein Liebesbeweis. Sie ist das Symbol der Alpinisten und wurde von zahlreichen Alpenvereinen und Verbänden in ihren Logos übernommen. Die Österr.-Ungar. Armee übernahm die Blume in Abzeichen und Bezeichnungen bei den alpinen Truppen. Die Blüte kann so getrocknet werden, dass Form und Farbe vollständig erhalten bleiben und daher auch der Name „Unsterbliche der Alpen“.

Zur Betreuung der Feriengäste hielt Elmar Walser 1963 eine Reihe von Vorträgen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt im Gasthof Edelweiß in Fontanella.
Am 13.06.1924 verkündete Johann Mathis die Übernahme und Neueröffnung des Gasthauses Edelweiß in Dornbirn Ebnit. Für die Gäste stünden täglich 100 Liter Milch zur Verfügung.
Einen guten Eindruck hinterließen einige Rheinländer, die das Gasthaus Edelweiß auf der Alpe Oeberle bezogen hatten, indem sie an Weihnachten 1930 den Hauptgottesdiensten im Tal beiwohnten.
Am 18.06.1939 fuhr ein Automechaniker aus Altenstadt mit seinem Kraftrad vor dem Gasthaus Edelweiß in Gaschurn mit überhöhter Geschwindigkeit in eine Kurve und kam dabei zu Sturz.