Diesen Winter trägt man : Skibekleidung im Wandel der Zeit
Veröffentlicht am 03.01.2018 von Mag. Simone Drechsel
Als der Winter- und Skitourismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts langsam einsetzte, gab es noch keine spezielle Skibekleidung. Die Leute fuhren in ihrer normalen Alltagskleidung. So ab den 1920er Jahren trug „Mann” eine Wollfilzhose, Lodenjanker, Gamaschen und Lederschuhe. Dazu wurde ein Wollpullover getragen. Sehr zum Leidwesen der Moralwächter fuhren nun auch vermehrt Frauen in Hosen Ski. In den 1930er Jahren wurde Skifahren zu einem Massensport und dementsprechend konnte nun auch Skibekleidung in Spezialgeschäften erworben werden. Ab den 1950er Jahren trugen modebewusste Skifahrer eine „Keilhose” und Strickpullover. In den 1970er Jahren trat die Nylon-Faser ihren Siegeszug an.
Die Skipioniere aus Zürs fuhren noch in ihrer Alltagskleidung Ski.
Knickerbocker und Kurzjacke, die bevorzugte Kleidung in den 1930er Jahren.
Skiläuferin, wahrscheinlich in den 1940er Jahren.
Pistenwächter am Sonnenkopf 1976. Bunte und kräftige Farben dominieren die Wintermode der 1970er Jahren.
Soldaten und Zivilisten bei einer Skitour. Das Foto dürfte in den 1920er/1930er Jahren entstanden sein. Viele Männer lernten beim Heer das Skifahren.
Skischülerin mit Skilehrer. Lange Hosen und Kurzjacke, Keilhose und Pullover waren beliebte Kleidungsstücke der 1950er Jahre. Auch die Skischuhe wurden ab jetzt höher und boten so besseren Halt.