Denkmäler : Stumme Zeugen der Vergangenheit
Veröffentlicht am 24.01.2018 von Mag. Simone Drechsel
Sie prägen unser Landschaftsbild. Wir gehen oder fahren an ihnen vorbei und nehmen sie doch nur in den seltensten Fällen wirklich war. Und nur die wenigsten wissen, wer die abgebildeten Personen sind und was sie getan oder geleistet haben. Die so Geehrten können aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen, wie zum Beispiel Julius Lott, der Baudirektor beim Bau der Arlbergbahn, oder Pfarrer Elias Brügel, der zusammen mit 250 Pfarrkindern an der Pest verstarb. In den meisten Fällen werden so jedoch verdienstvolle Politiker honoriert. Gemeinsam ist allen Denkmälern, dass sie einen Teil der Vorarlberger Landesgeschichte widerspiegeln.
Arzt und Langzeitbürgermeister von Dornbirn, Johann Georg Waibel (1828-1908). 1910 stiftete die Stadt Dornbirn das Denkmal.
Der Landwirt und Politiker Jodok Fink (1853-1929) war Vizekanzler unter Karl Renner, engagierte sich aber in der Gemeinde- und Landespolitik. Das Denkmal des Bildhauers Emil Gehrer steht seit 1957 in der Nähe des Bregenzer Bahnhofs.
Bundeskanzler Engelbert Dollfuß (1892-1934) wurde beim Juliputsch der österreichischen Nationalsozialisten 1934 im Bundeskanzleramt erschossen. Denkmal von Franz Plunder.
Der Baubeamte Julius Lott (1836-1883) erlebte die Fertigstellung der Arlbergbahn nicht mehr. 1884 wurde das Denkmal in St. Anton enthüllt.
Der Egger Pfarrer Elias Brügel brachte die Pestkranken an einen Ort außerhalb der Gemeinschaft. So sollten weitere Ansteckungen verhindert werden. 1928 wurde der Gedenkstein errichtet.