Die Landesfeuerwehrschule : Großzügige Investition in die Sicherheit der Bevölkerung
Veröffentlicht am 02.05.2018 von Harald Eberle, MSc
Mit der Eröffnung der Landesfeuerwehrschule, dem Herzstück des Katastrophenzentrums in Feldkirch-Altenstadt, ging am 22. Juni 1985 ein großer Wunsch der Florianijünger in Erfüllung. Nach dem Grundsatz „Ausbildung ist Einsatzerfolg“ entstand in nur drei Jahren Bauzeit ein neues Ausbildungszentrum der Vorarlberger Feuerwehren. Zudem fanden im Komplex auch der Landesfeuerwehrverband, das Rote Kreuz, die Bergrettung, die Lawinenhundestaffel und der Vorarlberger Zivilschutzverband ein neues Zuhause. In der Zeit von Februar 2015 bis April 2016 wurde das Gebäude umfassend saniert und zu einem modernen Feuerwehrausbildungszentrum ausgebaut.
Landeshauptmann Herbert Keßler überreichte an Landesfeuerwehrinspektor Erwin Wiederin, den er als „Motor und Initiator“ des neuen Komplexes bezeichnet hatte, symbolisch den Schlüssel.
Drei Jahre wurde am Gebäudekomplex gebaut, wobei die Kosten etwa 100 Millionen Schilling betrugen.
Besichtigung der Atemschutzübungsstrecke durch Bundespräsident Kirchschläger am 23. Juli 1985, der damals modernsten ihrer Art in Österreich. v.l.n.r.: Siegfried Gasser, Maria Gasser, Rudolf Kirchschläger, Erwin Wiederin
„Beim Bau wurden hauptsächlich organische Baustoffe wie Ziegelwände und Holzdecken verbaut. Die Farbgebung – gelb und blau – verleiht dem Gebäude ein freundliches Erscheinungsbild“, so Siegfried Gasser im Jahr 1985.
Zum Zeitpunkt der Eröffnung protestierten die Anrainer der Zufahrtsstraße von der B190 zum Katastrophenzentrum dagegen, dass das Gebäude eröffnet wurde, bevor die L152, die Verbindungstraße von der Autobahnabfahrt Rankweil nach Brederis in Angriff genommen wurde.