Der Triumph der Zauberflöte : Bregenzer Festspiele 1985
Veröffentlicht am 23.07.2018 von Mag. Thomas Feurstein
Die Salzburger Nachrichten schrieben nach der Premiere: „Savary macht Spektakel, einen wunderbaren magischen Zirkus, aber man sieht und hört immer auch Mozarts Zauberflöte mit alten vertrauten Melodien und einem behutsam pointierten Dialog. Der Erfolg der Zauberflöte bestärkte die Verantwortlichen, den neu eingeführten Zweijahresrhythmus der Inszenierungen beizubehalten und so die Investitionen in die Bühne auf einen längeren Zeitraum zu verteilen.
Im November 1985 lag die Seebühne unter einer dicken Schneedecke. Erstmals musste die Seebühne einen Winter überdauern, da der Rhythmus umgestellt und nur noch alle zwei Jahre eine neue Seeaufführung produziert wurde.
Anlässlich der Seeaufführung wurde jedes Jahr eine Ansichtskarte produziert. Im Jahr 1985 produziert von Foto Branz, Lustenau.
Die Limousine mit dem Kennzeichen „V1“ wartet beim Hotel Schwärzler, das über viele Jahre hinweg den Bundespräsidenten beherbergte, auf Rudolf Kirchschläger.
Der neue Rhythmus erlaubte es den Bühnenbildnern vermehrt kostspielige Spezialeffekte einzusetzen. Für den feuerspeienden Drachen, der während der Aufführung scheinbar schwerelos durch die Lüfte schwebt, musste eine genehmigungspflichtige Seilbahn errichtet werden.
Fester Bestandteil der Festspieleröffnung war auch immer die Abnahme einer Militärparade, hier durch Bundespräsident Kirchschläger und Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager, damals noch FPÖ, später Liberales Forum.